Wann beißen Welse am besten? Sommer, Nacht & Pegel
Warme Sommernächte und vor allem steigendes Wasser: Wann Welse am besten beißen – und warum der größte Räuber unserer Flüsse nicht mit den Augen jagt.
Welse fangen
Die besten Köder, Montagen und Angeltipps – auf dieser Seite erfährst du alles, was du wissen musst, um erfolgreich auf die Giganten unserer Flüsse zu angeln.
Der Wels oder Waller (Silurus glanis) ist der größte Raubfisch unserer Binnengewässer – kapitale Exemplare überschreiten die Zwei-Meter-Marke. Er jagt nicht mit den Augen, sondern über seine Barteln, die Seitenlinie und sogar schwache elektrische Felder. Dunkelheit und trübes Wasser sind für ihn deshalb kein Hindernis, sondern ein Vorteil. Beim Welsangeln stellst du dem Fisch nach, der auch dann beißt, wenn alle anderen schweigen.
Beißindex Stand: 03.10.2026, 07:00 Uhr
Sa., 03.10.
19:00–21:00 Uhr
Rhein
Steigende Wassertemperatur hebt die Aktivität. Ab dem 3.10. erwärmt sich das Wasser über mehrere Tage stetig. Eine über Tage steigende Temperatur hebt das Aktivitätsniveau merklich an, indem sie Stoffwechsel und Nahrungsbedarf der Fische hochfährt.
So., 04.10.
19:00–21:00 Uhr
Rhein
Steigende Wassertemperatur hebt die Aktivität. Ab dem 3.10. erwärmt sich das Wasser über mehrere Tage stetig. Eine über Tage steigende Temperatur hebt das Aktivitätsniveau merklich an, indem sie Stoffwechsel und Nahrungsbedarf der Fische hochfährt.
Warme Sommernächte und vor allem steigendes Wasser: Wann Welse am besten beißen – und warum der größte Räuber unserer Flüsse nicht mit den Augen jagt.
In warmen Sommernächten, wenn das Wasser über etwa 20 °C liegt. Schwüle Gewitterlagen, steigende Pegel und starker Insektenschlupf lösen wahre Fressphasen aus.
Köderfisch und Tauwurmbündel am Grund, dazu Boilies und große Wobbler. Beim Vertikalangeln vom Boot lockt oft das Klopfholz („Klopfen“) den Wels an den Köder.
In tiefen, ruhigen Bereichen: Kolke, Gumpen, Kehrwasser hinter Buhnen, unterspülte Ufer und Hafenbecken. Nachts zieht er zum Fressen auf flachere Plätze.