Deutschlands fundierteste Beißprognose
Wann beißen die Fische?
Wo beißt es gerade am besten? Der Beißindex vergleicht die aktuellen Bedingungen aller 15 Flüsse – 45 messbare Faktoren, je Fischart zu einem Score verrechnet. So siehst du auf einen Blick, welches Gewässer heute vorn liegt. Die Ostsee folgt.
Gerade am besten
Zander
an der Lippe
76
gut
Stand 03.10., 07:00 Uhr
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Hecht, Zander, Barsch, Karpfen, Wels & Co. an 15 deutschen Flüssen – mit eigenem Score je Gewässer und Fischart, stündlich aktualisiert.
Nordrhein-Westfalen
Weser
Vlotho und Umgebung
51
Hameln · Rinteln · Vlotho · Bad Oeynhausen · Porta Westfalica · Minden
Prognose öffnenNordrhein-Westfalen
Rhein
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50
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Elbe
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43
Wittenberg · Coswig · Dessau · Aken · Barby
Prognose öffnenSachsen-Anhalt
Saale
Halle, Merseburg und der untere Saale-Lauf
58
Bad Dürrenberg · Merseburg · Halle (Saale)
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Ruhr
Essen und Umgebung
59
Hattingen · Bochum · Essen · Baldeneysee · Kettwig · Mülheim an der Ruhr
Prognose öffnenNordrhein-Westfalen
Lippe
Wesel und Umgebung
69
Dorsten · Schermbeck · Hünxe · Wesel
Prognose öffnenBayern
Donau
Regensburg und Umgebung
39
Bad Abbach · Regensburg · Donaustauf · Wörth an der Donau · Straubing
Prognose öffnenHessen
Main
Frankfurt und Umgebung
42
Hanau · Offenbach · Frankfurt · Rüsselsheim · Mainz-Kostheim
Prognose öffnenBaden-Württemberg
Neckar
Heidelberg und der untere Neckar
56
Eberbach · Neckargemünd · Heidelberg · Ladenburg · Mannheim
Prognose öffnenRheinland-Pfalz
Mosel
Cochem und Umgebung
54
Zell · Beilstein · Cochem · Treis-Karden · Hatzenport
Prognose öffnenRheinland-Pfalz
Saar
die untere Saar von der Saarschleife bis Konz
46
Mettlach · Serrig · Saarburg · Konz
Prognose öffnenNiedersachsen
Ems
Lingen und Umgebung
15
Rheine · Salzbergen · Lingen · Geeste · Meppen
Prognose öffnenBerlin
Spree
Berlin und Umgebung
52
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Havel
Berlin und Umgebung
23
Spandau · Gatow · Kladow · Wannsee · Potsdam
Prognose öffnenBrandenburg
Oder
Frankfurt und Umgebung
41
Eisenhüttenstadt · Brieskow-Finkenheerd · Frankfurt (Oder) · Lebus · Küstrin-Kietz
Prognose öffnenDu angelst am Meer?
in VorbereitungDie Ostseeküste bekommt einen eigenen Index: Meerforelle, Hornhecht, Plattfisch, Hering & Dorsch – mit Salzgehalt, Seegang und Wind statt Fluss-Pegel.
Wo beißt es gerade am besten?
Große Flüsse fair vergleichen
Welcher Fluss ist „der beste"? Objektiv lässt sich das kaum beantworten – Rhein, Elbe oder Donau unterscheiden sich in Größe, Fischbestand, Struktur und Angeldruck viel zu stark. Ein pauschales Ranking der Angelgewässer wäre unseriös.
Was sich aber sehr wohl vergleichen lässt, sind die aktuellen Bedingungen – relativ zueinander. Wassertemperatur, Sauerstoff, Pegel, Luftdruck, Mondphase: Genau diese messbaren Größen verrechnet der Beißindex je Gewässer zu einem Score von 0 bis 100. So siehst du, wo die Bedingungen heute am günstigsten stehen – für jede Fischart getrennt, für heute und die nächsten Tage.
So funktioniert's
45 Faktoren, ein Score
Fischaktivität hängt von messbaren Umweltbedingungen ab. Der Beißindex sammelt diese Werte aus offiziellen Datenquellen, bewertet jeden Faktor einzeln und gewichtet ihn nach seiner Bedeutung für die jeweilige Art. Vier Gruppen fließen zusammen:
Wasser
12 Faktoren
Wassertemperatur, Sauerstoff, pH-Wert, Leitfähigkeit, Wasserstand, Strömung und Trübung – die physiologische Grundlage jeder Beißaktivität.
Wetter & Luft
11 Faktoren
Luftdruck und -tendenz, Bewölkung, Lichtintensität, Niederschlag, Wind und Gewitterlage – die kurzfristigen Auslöser für Fressfenster.
Zeit & Mond
6 Faktoren
Tageszeit mit Dämmerungsspitzen, Jahreszeit, Mondphase und Solunarzeiten – die rhythmischen Aktivitätsmuster der Fische.
Ereignisse & Verhalten
16 Faktoren
Scheuheit und Nachhol-Effekt, die Laichzeit-Sperre und seltene Fressfenster wie Maifliegen-Schlupf, Bachflohkrebs-Drift, Hechtwetter oder Herbst-Fressrausch.
Volle Transparenz: In der Datenübersicht siehst du jeden Einzelwert, seine Quelle, Gewichtung und Berechnungsformel.
Beißzeiten je Fischart
Ein eigener Score für jede Art
Jede Art hat eigene Temperaturoptima, Aktivitätszeiten und Lichtvorlieben. Der Beißindex rechnet sie separat – jede Art hat ihre eigene Seite mit Ø-Score, bestem Gewässer und bestem Zeitfenster:
Häufige Fragen
Beißindex, Beißzeiten & Wetter – kurz erklärt
Was ist der Beißindex?
Der Beißindex ist eine tagesaktuelle Beißprognose – auch Beißvorhersage oder Fangprognose genannt – für deutsche Gewässer. Er verrechnet 45 messbare Faktoren wie Wassertemperatur, Sauerstoffgehalt, Luftdruck, Mondphase und Tageszeit zu einem Score von 0 bis 100 je Fischart. Je höher der Wert, desto wahrscheinlicher beißen die Fische.
Gibt es den Beißindex auch fürs Meer?
Ja – der Beißindex für die Ostseeküste ist in Vorbereitung. Das Meer folgt anderen Gesetzen als der Fluss: Statt Pegel und Fließ-Trübung zählen Salzgehalt, Seegang, Wind und Windstau, und die Zielfische sind andere – Meerforelle, Hornhecht, Plattfisch, Hering und Dorsch. Deshalb bekommt die Ostsee einen eigenen, angepassten Index.
Wann beißen die Fische am besten?
Am besten beißen die Fische meist in der Dämmerung – früh morgens und am Abend –, im Frühjahr und Herbst und bei mildem, stabilem oder leicht fallendem Wetter. Die beste Zeit zum Angeln hängt aber stark von Zielfischart und Gewässer ab: Ein Aal beißt nachts, ein Barsch am Tag. Genau dafür gibt es den Beißindex – er zeigt dir stundengenau das beste Zeitfenster für heute und die nächsten Tage.
Ist der Beißindex besser als ein Mondkalender oder eine Beißkalender-App?
Die meisten Beißkalender und Apps stützen sich fast nur auf Mondphasen und Solunarzeiten. Dieser Beißindex geht deutlich weiter: Er verrechnet 45 Faktoren aus echten Mess- und Wetterdaten – Wassertemperatur, Sauerstoff, Pegel, Trübung, Luftdruck und mehr –, rechnet jede Fischart einzeln und legt jede Formel offen. Das macht ihn zum wohl komplexesten und am besten belegten Beißindex in Deutschland.
Warum hat jede Fischart einen eigenen Score?
Hecht, Zander, Barsch, Aal, Wels, Karpfen und Weißfisch haben unterschiedliche Temperaturoptima, Aktivitätszeiten und Lichtvorlieben. Ein nachtaktiver Wels reagiert anders auf dieselben Bedingungen als ein dämmerungsaktiver Zander. Deshalb berechnet der Beißindex für jede Art einen eigenen Wert.
Wie zuverlässig ist die Beißprognose?
Der Beißindex basiert auf echten Messdaten von DWD, PEGELONLINE und Gütemessstationen sowie auf wissenschaftlich belegten Zusammenhängen zwischen Umweltfaktoren und Fischaktivität. Er ist eine fundierte Wahrscheinlichkeitsaussage, keine Garantie – Angeln bleibt Angeln. Die Vorhersage ist für etwa 2–3 Tage zuverlässig.
Woher stammen die Daten?
Wetterdaten kommen vom Deutschen Wetterdienst (über Bright Sky), Wasserstände von PEGELONLINE (WSV), die Wassertemperatur und Wasserchemie von den Gütemessstationen der Länder und der BfG (u. a. LANUK NRW, UNDINE, NLWKN, Berliner Wasserportal). Zeit- und Mondfaktoren werden astronomisch berechnet.
Für welche Gewässer gibt es den Beißindex?
Aktuell gibt es Live-Beißprognosen für 15 Flüsse: Weser, Rhein, Elbe, Ruhr, Lippe, Donau, Main, Mosel, Ems, Oder sowie Spree und Havel in Berlin. Der Ostsee-Index (Rügen, Fehmarn, Kieler Bucht u. a.) ist in Vorbereitung. Die Methodik lässt sich auf jedes Gewässer mit offiziellen Mess- und Pegeldaten übertragen.
Wie oft wird der Beißindex aktualisiert?
Die Werte werden stündlich neu berechnet, sobald frische Messdaten vorliegen. So spiegelt der Score stets die aktuelle Lage am Gewässer wider – für heute und die kommenden Tage.